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News

19.09.2014 08:41       Tägliche Marktbeobachtung  DE | EN

Schottland verbleibt im Vereinigten Königreich

Im gestrigen Referendum, welches die seit 307 Jahren bestehende Union in Frage stellte, entschied sich Schottland gegen die Unabhängigkeit von Grossbritannien. Zumal noch nicht alle Stimmen ausgezählt sind, sprechen Analysten von BBC und auch Reuters von einer sehr hohen Zuverlässigkeit ihrer Hochrechnungen. Jedenfalls konnten politische als auch finanzmarktbezogene Turbulenzen vermieden werden, was sich umgehend in der Erholungs-Rally des GBP gegen andere Währungspaare zeigte. In Europa bezogen Spanische und Italienische Banken nahezu die Hälfte der über das TLTRO der EZB bereitgestellten EUR 82.6 Mia., wobei Banco Santander EUR 3.6 Mia. Und Unicredit EUR 7.8 Mia. aufnahmen. Nachdem jedoch das aufgenommene Gesamtvolumen hinter den Erwartungen der Marktteilnehmer blieb, werden nun akzentuiertere Massnahmen seitens der EZB erwartet, was zu leicht gestiegenen Renditen der Benchmark-Anleihen und niedrigeren Kreditrisikoaufschlägen führte.

Aus: LGT Navigator Abo

18.09.2014 08:41       Tägliche Marktbeobachtung  DE | EN

US Leitzins bleibt unverändert

Das FOMC (Federal Open Market Committee) der US Notenbank entschied sich gestern dafür, sowohl den Leitzinssatz (zwischen 0%-0.25%) als auch die Geschwindigkeit der QE3 Wertpapierankäufe unverändert zu lassen. Das FOMC bestätigte, den Leitzinssatz auch nach dem Ende der Wertpapierankäufe eine beträchtliche Zeit lang niedrig halten zu wollen, insbesondere so lange die Inflationserwartungen noch unter dem Ziel von 2% liegen. Während das QE3 planmässig beendet werden sollte, stieg der Median der Leitzinserwartungen per Ende 2015 seitens der FOMC-Mitglieder von 1.13% auf 1.38% an, ebenso die Erwartungen auf Ende 2016. Dadurch kamen länger laufende US-Staatsanleihen unter Druck, was in 5 Basispunkte höheren Renditen resultierte. Während sich US Aktienmärkte unbeeindruckt vom FOMC-Entscheid zeigten, sind heute alle Augen auf das Unabhängigkeits-Referendum vom UK in Schottland gerichtet. Bei der SNB steht heute die Zinsentscheidung an, wo die Einführung negativer Verzinsung nicht ausgeschlossen ist sowie das TLTRO der EZB, welches in einer Grösse von EUR 100 Mia. ? EUR 150 Mia. starten könnte.

Aus: LGT Navigator Abo

17.09.2014 08:23       Globaler Marktausblick und Strategie  DE 

Taktische Asset Allokation für Q4/2014

Die mögliche Unabhängigkeit Schottlands und die jüngste EZB-Entscheidung veranlassen uns zur Schliessung unserer Pfund-Position und zu Leerverkäufen im Euro. Darüber hinaus reduzieren wir primär zugunsten asiatischer Aktien und Schwellenländer-Anleihen unsere Aktienquoten in Europa und den USA. Insgesamt reflektiert unsere «TAA» aber nach wie vor ein wirtschaftlich konstruktives «Weltbild», einschliesslich verbesserter Aussichten für die Schwellenländer.

Aus: LGT Asset Allocation Strategy Abo

17.09.2014 07:39       Wöchentlicher Marktkommentar  DE | EN

LGT Beacon: Taktische Asset Allokation für Q4/2014

Die mögliche Unabhängigkeit Schottlands und die jüngste EZB-Entscheidung veranlassen uns zur Schliessung unserer Pfund-Position und zu Leerverkäufen im Euro. Darüber hinaus reduzieren wir primär zugunsten asiatischer Aktien und Schwellenländer-Anleihen unsere Aktienquoten in Europa und den USA. Insgesamt reflektiert unsere «TAA» aber nach wie vor ein wirtschaftlich konstruktives «Weltbild», einschliesslich verbesserter Aussichten für die Schwellenländer.

Aus: LGT Beacon Abo

17.09.2014 06:49       Tägliche Marktbeobachtung  DE | EN

ZEW Daten enttäuschen

Heute erwarten wir keine wesentlichen Änderungen aus dem FOMC hinsichtlich Leitzinssatz sowie dem aktuellen monetären Stimulus-Programm. Ungeachtet dessen könnte ein positiverer Ton zur Wirtschaftslage in den US von Janet Yellen zu weiteren Renditeanstiegen am langen Ende der Zinskurve führen, was wiederum von einer positiven Überraschung in den Inflationsdaten (ohne Nahrungsmittel und Energie erwartet 1.9% YoY) unterstützt werden könnte. Während heute ebenfalls die Inflationsdaten der Eurozone veröffentlicht werden, musste der Markt den gestrigen starken Rückgang der ZEW Umfragewerte zur aktuellen Wirtschaftslage (der Index oszilliert zwischen +100 und -100) verdauen. Für Deutschland wurde 25.4 (vs 40.0 erwartet) angezeigt, während ein vergleichbarer Wert für die Eurozone von 14.2 (vs 23.7 letzter Datensatz) genannt wurde. Folglich stiegen die Europäischen Kreditrisikoaufschläge weiter an und die Aktienmärkte gaben nach. Die US-Märkte zeigten sowohl bei Aktien als auch bei Unternehmensanleihen ein gemischtes Bild.

Aus: LGT Navigator Abo